Aralia

Viele kennen Aralien entweder als Zimmerpflanze oder gleich als
Baum. Es gibt sie aber auch "so zwischendrin": als Stauden.

Die Aralia entwickelt sich zu einer prächtigen Solitärstaude und
sollte deshalb am besten in Einzelstellung stehen. Wie "eingeengt"
sie sich fühlt, wenn sie in einer Anpflanzung mit anderen Stauden
stehen muss, können Sie auf dem Bild von Aralia racemosa leicht
erkennen; und um die Aralie herum halten es nur Stauden aus, die
sich durchsetzen können.

Um sich jedes Jahr "aus dem Nichts" (die beiden Aralien ziehen
im Herbst komplett ein) zu einer prächtigen Staude entwickeln zu
können, braucht die Aralia natürlich reichlich "Futter". Sparen Sie
deshalb bitte nicht mit Dünger; die Aralien werden es Ihnen danken.
Und noch etwas: Im Versuchsgarten stand die Aralia californica
lange Jahre in voller Sonne und war dem Wind aus allen Richtungen
ausgesetzt – es hat ihr nicht geschadet. Noch ein Vorteil solcher
Solitärstauden: Die Frage, ob Winter- oder Sommerschnitt und vor
allem wie, entfällt. Sie sind im Winter einfach weg und im Sommer
da. Und ob erfrorenes Laub im Spätherbst weg kann, brauchen wir
nicht nachzulesen.

Aralia californica


Aralia californica

Kalifornische Aralie

Wuchshöhe:
Blütenfarbe:
Blütezeit:
Lichtverhältnisse:
Bodenverhältnisse:
Verwendung:
Hinweis:

150-250 cm
weiß
VII-VIII
sonnig-halbschattig
frisch
Solitär
wertvolle Wildstaude
Fruchtschmuck


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Aralia racemosa


Aralia racemosa

Amerikanische Aralie

Wuchshöhe:
Blütenfarbe:
Blütezeit:
Lichtverhältnisse:
Bodenverhältnisse:
Verwendung:
Hinweis:

150-200 cm
weiß
VII-VIII
sonnig-halbschattig
frisch
Solitär
wertvolle Wildstaude
Fruchtschmuck


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Gartenfreud – Gartenleid