Clematis heracleifolia – Großblättrige Waldrebe

Clematis heracleifolia – Großblättrige Waldrebe Ähnlich wie Clematis integrifolia var. integrifolia, die umkippt, wenn sie im Schatten steht oder wenn sie von anderen Pflanzen eingeengt wird, "kippt" Clematis heracleifolia, wenn ihr der Boden nicht mager genug ist. Mit einem Überangebot an Nährstoffen kommt die Großblättrige Waldrebe also nicht zurecht und deshalb passt sie perfekt in naturnahe Gartenanlagen
Naturnaher Garten:
Ein Garten, der weitgehend unter Verwendung von heimischen Pflanzen angelegt ist.

mit "Hungerkünstlern" wie hohen Sedum-Arten (Fetthenne). Oder man verpasst ihr rechtzeitig Pflanzenstützen, denn sie rankt ja nicht und kann sich deshalb nirgends festhalten.

Die kleinen, blauen Einzelblüten begeistern mit einem reizenden Detail: Die Spitzen der Blütenblätter rollen sich nach oben. Die Blütchen stehen zu mehreren in den Blattachseln zusammen und kommen erst dadurch richtig zur Geltung. Ein Blütenmeer sollten Sie von Clematis heracleifolia nicht erwarten, dafür erstreckt sich die Blütezeit aber bis in den September.

Clematis heracleifolia aus China zählt zu den Halbsträuchern. Im deutschen Klima friert sie im Winter meist stark zurück, weshalb der Rückschnitt erst im Frühjahr erfolgen sollte, wenn erkennbar ist, wie viel von den vorjährigen Trieben "überlebt" hat. Alles, was abgestorben ist, sollten Sie abschneiden.


Clematis heracleifolia – Großblättrige Waldrebe

Wuchshöhe: 60-100 cm
Blütenfarbe: violettblau
Blütezeit: Juli, August, September
Lichtverhältnisse: sonnig-halbschattig
Bodenverhältnisse: frisch
Verwendung:
Hinweis: sommergrüner, nicht rankender Halbstrauch; braucht mageren Boden


Clematis integrifolia var. integrifolia – Ganzblättrige Waldrebe

Clematis heracleifolia
Clematis integrifolia var. integrifolia
Clematis mandshurica
Clematis stans
Einpflanzen von Clematis
Vermehren von staudigen Clematis

Clematis integrifolia – Ganzblättrige Waldrebe Diese Clematis-Art gehört zu den staudigen Waldreben (teilweise als Halbstrauch klassifiziert, warum auch immer). Ihr natürliches Verbreitungsgebiet erstreckt sich von Ost-Europa über den Kaukasus und Sibirien bis Zentral-Asien. Inzwischen geistert sie sogar bei uns durch die Lande – als unbeständiger Neophyt.

Im Garten eröffnet uns der mäßig hohe (um die 100 cm) und kompakte Wuchs (nicht kletternd) dieser Waldrebe ganz neue Verwendungsmöglichkeiten im Staudenbeet. Dort sollte sie jedoch nicht zu schattig und möglichst frei (nicht von anderen Pflanzen bedrängt) stehen, sonst bleibt sie nicht aufrecht, sondern "kippt" (wie auf dem unteren Foto) und legt sich auf den Boden. Wenn der Boden zu humos ist, passiert das übrigens ebenso, denn Clematis integrifolia liebt einen schweren (Lehm-)Boden.

Umgangssprachlich würde man die Ganzblättrige Waldrebe im süddeutschen Raum "a zähs Luder" nennen, weil ie sich nicht so schnell unterkriegen lässt. Ich bin jedes Jahr erstaunt, wenn ich im Frühjahr feststelle, dass eine C. integrifolia im Dickicht einer Aralia racemosa (Amerikanische Aralie) überlebt hat, wo sie so gut wie keinen Sonnenstrahl abbekommt. Inzwischen hat sich noch eine Campanula latifolia (Breitblättrige Wald-Glockenblume) aus der Nachbarschaft ausgesät und direkt im Clematis-Horst eingenistet. Kein Wunder, dass diese Clematis kippt – aber sie lebt, immer noch.

Ganz anders ergeht es einer Clematis integrifolia 'Alba' am Teich, die ist der Sonne den lieben langen Tag erbarmungslos ausgeliefert. Auch sie wächst nicht zuverlässig straff aufrecht, bei ihr ist es allerdings dem leichten, sandig-steinigen Substrat am (auch noch trockenen) Teichrand sowie heftigen Windböen geschuldet, wenn sie "das Gleichgewicht verliert".

Clematis integrifolia – Ganzblättrige Waldrebe, Blüten und Fruchtschmuck Clematis integrifolia – Blüten und Fruchtschmuck

Beide Waldreben haben sich bei mir mit ihren suboptimalen Standorten arrangiert und das verdient Respekt. Meine ganz persönliche Staudensichtung hat deshalb ergeben: besonders gartenwürdige Staude!

Im Frühling werden die alten Triebe der Ganzblättrigen Waldreben abgeschnitten oder abgebrochen, mehr Pflege ist nicht nötig. Je nach Standort kann es jedoch vorteilhaft sein, die Pflanze zu stäbeln, wenn ein mehr oder weniger liegender Wuchs das Gesamtbild beeinträchtigt.


Clematis integrifolia var. integrifolia – Ganzblättrige Waldrebe

Wuchshöhe: 45-100 cm
Blütenfarbe: stahlblau
Blütezeit: Juli, August
Lichtverhältnisse: sonnig-halbschattig
Bodenverhältnisse: trocken-frisch
Verwendung:
Hinweis: nicht rankend; wertvolle Wildstaude
bereits im Hortus Eystettensis erwähnt


Clematis integrifolia 'Alba' – Ganzblättrige Waldrebe

Clematis integrifolia 'Alba' – Ganzblättrige Waldrebe

Wuchshöhe: 45-100 cm
Blütenfarbe: weiß
Blütezeit: Juli, August
Lichtverhältnisse: sonnig-halbschattig
Bodenverhältnisse: trocken-frisch
Verwendung:
Hinweis: nicht rankend


Clematis mandshurica – Mandschurische Waldrebe

Clematis heracleifolia
Clematis integrifolia var. integrifolia
Clematis mandshurica
Clematis stans
Einpflanzen von Clematis
Vermehren von staudigen Clematis

Clematis mandshurica – Mandschurische Waldrebe Es könnte sein, dass die Mandschurische Waldrebe eine Varietät von Clematis recta (Aufrechte Waldrebe) ist, aber darum müssen sich die lieben Botaniker kümmern.

Clematis mandschurica ist auf alle Fälle endemisch (soll heißen, sie kommt nur in einer Gegend natürlich vor) im russischen Sichote-Alin-Gebirge (Küste am Tatarischen Sund). Dass sie es von dort bis in unsere heimischen Gärten geschafft hat, finde ich faszinierend.

Clematis mandshurica – Mandschurische Waldrebe Mit der Mandschurischen Waldrebe können Sie experimentieren, weil sie nicht zu hoch wird und dennoch rankt; sie ist damit vielseitig einsetzbar: Sie sorgt im Staudenbeet an Obelisken für Höhe, "erobert" grazil Gehölze (Standort sonniger bis halbschattiger Gehölzrand zum Beispiel) – in dunkellaubigen ist der Kontrast zu ihren weißen Blüten am schönsten – und wirkt auch noch, wenn sie mal eben "über den Zaun geworfen" wird. Wo Clematis mandshurica auch Einzug hält – sie setzt zur Blütezeit überall bezaubernde Akzente und ihr üppiger grüner Laubschmuck ist der ruhende Pol jeder Pflanzengesellschaft.

Clematis mandshurica – Mandschurische Waldrebe, Austrieb
Clematis mandshurica – Austrieb

Clematis mandshurica hält sich mit ihren Blattstielen am Rankobjekt fest, und die Stiele verholzen dann im Lauf des Sommers, was optimalen Halt garantiert. Ist nichts Dünneres in der Nähe, das sie umklammern könnte, greift sie nach ihren eigenen Trieben und verschafft sich damit Stabilität. Sollte die Rankhilfe also für die Clematis zu dicke Streben haben, reicht es aus, ihre Triebe während der Wachstumsphase zwischendurch locker um das Objekt zu legen oder durchzuziehen. Sie verschachtelt sich dann praktisch in sich selbst.

Clematis mandshurica – Mandschurische Waldrebe, Fruchtschmuck Vor dem Frühjahr denkt bei der Mandschurischen Waldrebe kaum jemand an Pflegearbeiten wie den Rückschnitt, denn wer verzichtet schon freiwillig auf solch lebhaften und attraktiven Fruchtschmuck, wie sie ihn trägt? Im Frühling genügt es dann, die abgestorbenen alten Ranken nah am Boden abzuschneiden und mit einem kräftigen Ruck (manchmal auch mehreren) aus ihrer "Rankhilfe" zu ziehen. Die verholzten Blattstiele reißen dabei meist ab und bleiben an der Rankhilfe hängen.


Clematis mandshurica – Mandschurische Waldrebe

Wuchshöhe: 100-200 cm
Blütenfarbe: weiß
Blütezeit: Juni, Juli
Lichtverhältnisse: sonnig-halbschattig
Bodenverhältnisse: frisch
Verwendung: Kletterpflanze
Hinweis: bereits im Hortus Eystettensis erwähnt; Fruchtschmuck


Clematis stans – Japanische Strauch-Waldrebe

Clematis heracleifolia
Clematis integrifolia var. integrifolia
Clematis mandshurica
Clematis stans
Einpflanzen von Clematis
Vermehren von staudigen Clematis

Viele Gartenbesitzer sind mit einer Hanglage konfrontiert, die befestigt werden will oder muss. Hier kommt Clematis stans ins Spiel, denn mit ihrem ausgeprägten und verzweigten Wurzelsystem eignet sie sich dafür nahezu perfekt, wenn ihr der "Arbeitsplatz" zusagt: Lehmig, gern schottrig-steinig und durchlässig sollte der Boden für sie sein.

Clematis stans – Japanische Strauch-Waldrebe Wenn ein Helferlein in solchen Problemzonen hauptsächlich grün ist und kaum blüht, verzeiht man ihm das. Umso besser ist es natürlich, wenn es auch noch mit hübschem und reichem Blütenflor besticht. Genau das tut Clematis stans: Sie trägt im August/September weißliche oder hellblaue bis taubenblaue, leicht duftende zarte Blüten, deren Spitzen der Blütenblätter sich – wie bei Clematis heracleifolia – nach oben rollen, wenn sie voll erblüht sind. Einladender kann man seine "Schätze" den Insekten nicht präsentieren.

Die Japanische Strauch-Waldrebe (ihre Heimat ist tatsächlich Japan) ist ein sommergrüner, nicht kletternder Halbstrauch (verholzt im unteren Bereich), der im Frühjahr seinen Pflegeschnitt braucht. Dann wird entfernt, was im Winter zurückgefroren ist, und das ist oft mehr als die halbe Trieblänge. Keine Sorge, sie treibt aus den verbliebenen Stängeln schnell und dicht wieder aus.

Wie es sich für einen (Halb-)Strauch gehört, lässt sich Clematis stans nach der Pflanzung ein paar Jahre Zeit, um sich am neuen Standort zu etablieren und ordentlich was herzumachen. Das könnte ein Grund dafür sein, dass die Japanische Strauch-Waldrebe nicht in jeder Gärtnerei "ums Eck" zu bekommen ist. Sicher hängt das aber auch damit zusammen, dass die zartblauen Blüten eher klein sind. Auslesen und Sorten wurden bisher meines Wissens nicht in den Handel gebracht – schade, denn es würde dem Ruf und der Verbreitung dieses Gartenschatzes guttun!


Clematis stans – Japanische Strauch-Waldrebe

Wuchshöhe: 80-100 cm
Blütenfarbe: hell taubenblau
Blütezeit: Juni, Juli
Lichtverhältnisse: sonnig-halbschattig
Bodenverhältnisse: frisch
Verwendung: Hangbefestigung
Hinweis: sommergrüner, nicht rankender Halbstrauch


Nach dem Einkauf – das Einpflanzen der Clematis

Clematis mandshurica
Clematis mandshurica –
Austriebspunkte (Augen)

Waldreben, so liest man immer wieder, sollten beim Einpflanzen „etwas tiefer gesetzt“ werden, um das "Herz" zu schützen. Etwas tiefer als was? Heißt es nicht stets, im Pflanztopf beim Gärtner stehen die Pflanzen richtig, bitte nicht tiefer setzen? Um diesen Sachverhalt zu erklären, muss ich etwas ausholen:

Viele winterharte Pflanzen brauchen Austriebspunkte, sogenannte Augen, dicht an oder unter der Erdoberfläche, aus denen sie im Frühjahr nach der Winterpause frisch austreiben; nur durch diese unterirdischen Augen sind sie winterhart und mehrjährig. Bei Vermehrung durch Aussaat regeln das die Pflanzen selbst und wachsen so, wie sie’s brauchen. Bei Stecklingsvermehrung muss/sollte jedoch der Gärtner beim Topfen der bewurzelten Triebe darauf achten, dass auch noch Augen unter der Substrat-Oberfläche zu liegen kommen. Bei vielen Pflanzen geht das fast nicht anders, weil die Augen so dicht beieinanderliegen, dass immer welche mit "untertauchen". Sind jedoch die Austriebspunkte (Blattansätze oder Seitentriebe) so weit auseinander wie bei der Clematis, können nur in extra hohen (andere sagen: tiefen) Gefäßen Augen mit eingetopft werden. Heutzutage ist das in der Regel der Fall, dass Waldreben nur in Spezialtöpfen angeboten werden. Es schadet aber auch nicht, beim Einpflanzen sicherheitshalber noch ein Augenpaar mehr unter die Erdoberfläche zu bringen. Im Fall der Clematis sind das Blattansätze; die Blattstiele können entweder mit eingegraben oder vorher nah am Stängel abgeschnitten werden.

Unfug ist jedenfalls der pauschale Hinweis, Waldreben fünf, sieben oder zehn Zentimeter tiefer einzusetzen, weil sie eben so einen großen Abstand zwischen den Austriebspunkten haben. Sie sollten halt so tief eingesetzt werden, dass wenigstens zwei Augen, die vorher über der Erde waren, nachher unter der Erde sind. Das gilt für alle Clematis-Arten. Hohe Clematis-Arten (die zu den Gehölzen gehören) pflanzt man am besten schräg mit durchaus 25 cm Abstand vom "Herz" zum Rankgerüst, da kommen auf jeden Fall Austriebspunkte unter Erdniveau, wenn man den Topfballen auch noch um die 10 cm tief legt.

Und womit wird dann das "Loch" über dem "Herz" der Pflanze aufgefüllt? Daran scheiden sich die (Experten-)Geister. Bei mir hat sich ein Erde-Sand-Gemisch bewährt, das mag aber daran liegen, dass sich die Pflanzen bei meiner lehmigen Erde pur ein bisschen wie einbetoniert fühlen. Im Pflanzloch selbst sind als Untergrund für die Waldrebe eine dicke Drainageschicht aus Kies oder Splitt sowie eine Schaufel gut abgelagerter Kompost empfehlenswert.

Wenn Clematis so gepflanzt werden, ist ein weiterer Winterschutz nicht erforderlich. Wer dem Frieden nicht traut und auf Nummer sicher gehen will, kann im Herbst dennoch eine Lage trockenes Laub auf die Pflanzstelle packen und sie mit Tannen- oder Fichtenzweigen leicht fixieren. Bei den hohen, verholzenden Arten können Sie alternativ mit dem Vorpflanzen zum Beispiel von wintergrünem Geranium macrorrhizum (Balkan- oder Felsen-Storchschnabel ganzjährig zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen: Das dichte Blattwerk des Storchschnabels sorgt bei der Clematis für den bekannten "kühlen Fuß" und schützt sie im Winter davor auszutrocknen sowie durchzufrieren. Solcherlei Vorpflanzungen haben die staudigen bis halbstrauchigen Arten nach meiner Erfahrung nicht nötig.

Sollte das Tiefersetzen beim Einpflanzen vergessen worden sein, lässt sich diese Panne übrigens im Nachhinein reparieren: In diesem Fall wird die Clematis bis über die untersten Augen mit Erde angefüllt.


Die Vermehrung von staudigen und halbstrauchigen Waldreben

Clematis integrifolia
Clematis integrifolia
Clematis integrifolia: Nach der Blüte wachsen die Griffel und bilden den aparten Samenstand.

Clematissamen, der reichlich angesetzt wird, keimt im Garten selten. Sie können den Samen jedoch abnehmen und selbst im Haus aussäen, denn Aussaat ist (neben Stecklingsvermehrung) in den Gartenbaubetrieben die am häufigsten angewandte Methode, um Waldreben in großen Stückzahlen zu vermehren. Das ist bei den staudigen bis halbstrauchigen Arten nicht anders. Manchmal benötigen die Samen eine Kälteperiode, um zu keimen, C. stans ist von vornherein ein Kaltkeimer.

Aussaaten von Clematis heracleifolia, integrifolia und mandshurica werden zunächst etwa vier Wochen lang bei ca. 20 °C aufgestellt (gleichmäßig feucht, nicht nass) und Keimlinge herauspikiert, sowie man sie (vorsichtig) greifen kann. Keimt wenig oder nichts, packt man das Aussaatgefäß in einer Plastiktüte für drei bis vier Wochen in den Kühlschrank. Anschließend nicht wärmer als ca. 15 °C halten, besser noch wären nur 12 °C und wieder gleichmäßig feucht, aber nicht nass halten. Eine Glasscheibe oder transparente Plastikfolie leisten gute Dienste, um im Aussaatgefäß die Feuchtigkeit besser zu halten und die Luftfeuchtigkeit zu erhöhen. Und immer wieder neu gekeimte Pflänzchen pikieren, die groß genug sind.

Clematis integrifolia Clematis integrifolia – Steckling

Stecklinge nimmt man bei Clematis im Frühjahr (Ende April bis Mitte Mai), zu warm und sonnig sollte es an diesem Tag nicht sein. Für die Vermehrung mit Teilstecklingen brauchen Sie nicht zu weiche, jedoch noch nicht voll ausgereifte, verhärtete Triebstücke mit zwei Blattpaaren (Austriebspunkten), abgeschnitten mit einem scharfen Messer maximal 1 cm unterhalb der untersten Austriebspunkte. Je nach Länge können Sie aus einem Trieb also auch mehrere Teilstecklinge gewinnen.

Clematis integrifolia Clematis integrifolia – Stecklinge

Das unterste Blattpaar an jedem Steckling wird entfernt, das verbliebene Blattpaar je nach Größe eventuell etwas eingekürzt und die Triebstücke in Töpfchen oder Kistchen mit möglichst unkrautfreier, gern mit Sand gemischter Erde gesteckt (schon ein Stück tief, damit die Stecklinge einen guten Halt haben). Den "Kopf" (Knospen gegebenenfalls entfernen) können Sie natürlich ebenfalls stecken ("Kopf" + ein Blattpaar sind in diesem Fall erforderlich).

Anschließend bei etwa 20 °C gleichmäßig feucht (nicht nass!) halten, bis sie wurzeln und antreiben. Bewährt hat es sich, den Stecklingen eine transparente Plastiktüte überzustülpen, um Verdunstung zu reduzieren und in "gespannter Luft" die Wurzelbildung zu begünstigen. Und nicht vergessen: Beschriften Sie Ihre Stecklingskulturen, sicher ist sicher!

Beim Umtopfen oder Einpflanzen der bewurzelten und angetriebenen Stecklinge sollte ein weiteres Blattpaar unter der Erdoberfläche zu liegen kommen. Sie brauchen dazu also sehr hohe bzw. tiefe Pflanztöpfe oder ein entsprechend tiefes Pflanzloch.

Viel Erfolg!



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