Filipendula ulmaria – Echtes Mädesüß

(Pflanzenfamilie: Rosaceae – Rosengewächse)

Das Echte Mädesüß ist eine heimische Staude in Deutschland, die uns in der Natur an Weihern, Teichen, Tümpeln und Bächen noch erfreulich häufig begegnet. Gedanken um seine Zukunft braucht man sich nicht zu machen, weder in der Natur noch im Garten: Filipendula ulmaria sät sich an Plätzen, die ihr zusagen, bereitwillig aus. Die wichtigste Pflegearbeit bei ihr ist deshalb, die verblühten Blütenstände rechtzeitig vor der Samenreife abzuschneiden. Die Vermehrung erfolgt in diesem Fall durch Teilung im Frühjahr. Oder Sie überlassen es absichtlich dem Mädesüß, sich per Selbstaussaat zu vermehren, und verzichten auf den Rückschnitt; in diesem Fall genügt es, die alten Vorjahrestriebe soweit überhaupt erforderlich erst im Frühling zu schneiden.

Filipendula ulmaria – Mädesüß Die Blütenstände erinnern entfernt an die von Astilben (Spieren). Oder doch eher an die von Holunder (Sambucus nigra)? Irgendwas so zwischendrin. Die vielen kleinen Einzelblüten beeindrucken jedenfalls nur in Summe und gehen ohne Probleme als Insektenmagnet durch. Vom kleinsten Käfer bis zur dicksten Hummel tummelt sich alles auf ihnen. Vor allem in den Abendstunden verströmen sie einen süß-aromatischen Duft.

Echtes Mädesüß siedeln Sie im Garten am besten in naturnahen
Naturnaher Garten::
Ein Garten, der weitgehend unter Verwendung von heimischen Pflanzen angelegt ist.

Pflanzungen an. Wie in der Natur kommt Filipendula ulmaria besonders gut in Gewässernähe zur Geltung, zum Beispiel an größeren Teichen oder in und an feuchten Wiesen (was im Garten eher schwer zu realisieren sein dürfte). Genügend Feuchtigkeit ist im Prinzip der einzige Anspruch, den sie an den Standort stellt. Ob der dann eher sonnig oder halbschattig ist, spielt keine große Rolle; nur ganz schattig stehen, das möchte sie nicht.

Filipendula ulmaria – Mädesüß
Filipendula ulmaria – Austrieb

Wenn Sie planen, eine naturnahe Pflanzung mit dem Echten Mädesüß anzulegen, sollten Sie sich auf hochsommerlichen Spaziergängen Anregungen holen, was bei Ihnen in der Gegend zusammen mit der Filipendula ulmaria so wächst. Hier in Mittelfranken stehen gern Iris pseudacorus (Heimische Sumpf-Schwertlilie) und Lythrum salicaria (Blut-Weiderich) nebendran.

Das Echte Mädesüß ist so weit verbreitet, dass es bestimmt auch bei Ihnen in der Nähe an Weihern und auf Feuchtwiesen vorkommt. Im Juli und August steht es in Blüte – Sie können es gar nicht übersehen.

Filipendula ulmaria – Echtes Mädesüß

Wuchshöhe: bis 150 cm
Blütenfarbe: gelblichweiß
Blütezeit: Juli, August
Lichtverhältnisse: sonnig-halbschattig
Bodenverhältnisse: frisch-feucht
Verwendung:
Hinweis: einheimische Wildstaude



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