Origanum majorana – Majoran


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Origanum majorana – Majoran

Wuchshöhe: 20-40 cm
Blütenfarbe: weiß
Blütezeit: Juni, Juli, August, September
Lichtverhältnisse: sonnig
Bodenverhältnisse: trocken-frisch
Verwendung: Küchen- und Heilkraut
Hinweis: einjährig; Bienenweide


Origanum vulgare – Oregano, Dost, Wilder Majoran

Origanum vulgare – Oregano mit Landkärtchen Origanum vulgare mit Landkärtchen

Oregano hat das Zeug, zu Deutschlands beliebtestem Gewürz zu werden. Mit keinem anderen Kraut verbinden wir schließlich mehr südländische Lebensart und Genuss: Pizza, das neue Leibgericht. Und die ist untrennbar mit dem Duft von Oregano verbunden, glauben wir zumindest. Doch tatsächlich ist auf vielen Pizzas – wenn überhaupt – Oregano nur in homöopathischen Dosen drauf, schon allein, um unsere Geschmacksknospen mit seinem intensiven, leicht süßlichen Aroma nicht zu überfordern. Bei mir gehört er unbedingt auf die – selbst gemachte, Ehrensache – Pizza, und zwar in der Tomatensauce, mit der wir den Teig bestreichen.

Wie Majoran entwickelt auch Oregano das stärkste Aroma, wenn er getrocknet ist, am besten noch, wenn das Erntegut ein paar Blüten enthält. Frischer Oregano "verpufft" beim Kochen und rohe, frische Blättchen sind nicht so meins. Getrocknet wird Oregano genauso wie sein Kollege Majoran:

  • Die Triebe ca. 1 cm über dem Boden mit einer Schere oder einem scharfen Messer komplett abschneiden,
  • die abgeschnittenen Zweige locker in einen Karton legen und dunkel und kühl aufgewahren, bis sie durchgetrocknet sind,
  • erst dann die Blättchen von den Stielen zupfen oder streifen.

Origanum vulgare 'Diabolo' – Oregano Origanum vulgare 'Diabolo'

Logisch, dass ein solch begehrtes (Würz-)Kraut wie Oregano im Fokus der Züchter ist und viele Sorten erschaffen wurden. Bei manchen steht das Aroma im Vordergrund, bei den meisten sind es jedoch der Wuchs sowie die Blütenfarbe. Oreganum vulgare ist ein Insektenmagnet, eine tolle Bienenweide, und einige Sorten wirken auf Insekten besonders anziehend.

Origanum vulgare 'Goldtaler' – Oregano Origanum vulgare 'Goldtaler'

Die Sorte 'Diabolo' ist als der sogenannte 'Hängeoregano' im Umlauf. Sie wächst bei mir im Kräutergarten in sehr kompakten Polstern – ganz im Gegensatz zur lockeren Wuchsform der Art – aber hängen tut er in Kästen, Kübeln oder Ampeln eher spärlich – zumindest bei mir.

'Goldtaler' ist mit seinen gelben Blättern eher fürs Auge, denn für den Teller, er gibt aromatechnisch noch weniger her als der 'Diabolo'. Zudem war 'Goldtaler' bei mir sehr, sehr empfindlich und kurzlebig, besonders mit der Winterhärte stand er auf Kriegsfuß. Er braucht extrem durchlässigen Boden, vor allem im Winter, sonst faulen die Wurzeln.

Origanum heracleoticum – Oregano mit Braunem Waldvogel Origanum heracleoticum mit Braunem Waldvogel

Als Pizzaoregano schlechthin werden meist weiß blühende Unterarten gepriesen, die oftmals als O. heracleoticum im Handel sind. So eine Wunderwürze hatte ich auch mal, nur leider, leider erwies sie sich bei mir als wenig ausdauernd und noch vor der ersten richtigen Ernte war sie verschwunden. Mit ihren Sämlingen war es nicht weit her, denn dummerweise gab es nahe ihres Standorts einen ganz normalen Oreganum vulgare und Oreganum-Arten kreuzen sich untereinander liebend gern.

Origanum vulgare – Oregano

Apropos Standort: Steinig, felsig, schottrig, so was mag Oregano. Er liebt es, wenn es heiß, vollsonnig und trocken ist (ist dazu gut fürs Aroma!), auf jeden Fall muss der Boden gut Feuchtigkeit durchlassen. Dann ist der Oregano zuverlässig winterhart in unserer Breiten und bleibt dem Garten und dem Gärtner meist lange erhalten. Verblühtes sollte man unmittelbar nach dem Verblühen und vor der Samenreife abschneiden, nur mit einem solchen Rückschnitt verhindert man ungezügelte Selbstaussaat. Natürlich unter der Voraussetzung, dass man die Triebe nicht schon vorher abgeerntet hat.


Origanum vulgare – Oregano, Dost, Wilder Majoran

Wuchshöhe: 30-50 cm
Blütenfarbe: rosaviolett
Blütezeit: Juli, August, September
Lichtverhältnisse: sonnig
Bodenverhältnisse: trocken
Verwendung: Küchen- und Heilkraut
Hinweis: Bienenweide


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