Rudbeckia fulgida var. sullivantii 'Goldsturm' – Sonnenhut

Dass die Sorte 'Goldsturm' in den Gärtnereien vielfach über Samenvermehrung kultiviert wird, sollte uns Gartler eigentlich zu denken geben. Wir pflanzen sie dennoch, weil sie zum einen mit ihren leuchtend gelbgoldenen Blüten und der späten Blütezeit den Garten und seinen Gärtner zum Ausklang des Gartenjahres noch ein letztes Mal in einen Blüten-Farbenrausch versetzt. Und weil uns zum anderen fast überall nur diese eine Sorte von Rudbeckia fulgida var. sullivantii angeboten wird.

Damit uns ein heißer, trockener Sommer keinen Strich durch die Herbstzauber-Rechnung macht, müssen wir uns schon um diesen Sonnenhut kümmern. Er braucht während der gesamten Vegetationszeit (also vom Austrieb im Frühjahr bis zum Spätherbst, wenn er einzieht) ausreichend Feuchtigkeit, vorzugsweise von vornherein einen frischen bis feuchten Standort. Längere Trockenphasen machen ihm den Garaus.

Zur Pflege gehören bei ihm zudem regelmäßige Düngergaben, denn wer hoch und breit werden soll, braucht Futter. Apropos breit: Rudbeckia fulgida var. sullivantii treibt zwar Ausläufer (für die Gärtnereien ganz super), allerdings nicht so stark, dass sie gar nicht mehr zu bändigen wäre. Ein Plätzchen in einem größeren Garten mit der Möglichkeit zur freien Entfaltung stellt jedoch am ehesten den Gartler und die Pflanze(n) zufrieden.

Rudbeckia fulgida var. sullivantii 'Goldsturm' – Sonnenhut

Wuchshöhe: 60-80 cm
Blütenfarbe: goldgelb
Blütezeit: August, September, Oktober
Lichtverhältnisse: sonnig
Bodenverhältnisse: frisch-feucht
Verwendung: Bienenweide
Hinweis:

Rudbeckia occidentalis 'Green Wizzard' – Westlicher Sonnenhut Rudbeckia occidentalis ist in jeder Hinsicht eine außergewöhnliche Pflanze: Kaum eine Staude zieht mehr Insekten an als sie. Allerdings ist dieser Sonnenhut nicht jedermanns Sache, denn es gibt da eine Besonderheit: Er hat nur winzig kleine, kaum wahrnehmbare Röhrenblüten, die Strahlenblüten fehlen (vergleichbar mit Galatella linosyris, der Goldhaar-Aster – beide Pflanzen stammen auch aus derselben Familie, den Asteraceae). Der Vorteil daran ist, dass es dem menschlichen Auge fast nicht auffällt, wenn er verblüht ist. Höchstens, weil dann keine Insekten mehr zu Besuch sind.

Rudbeckia occidentalis 'Green Wizzard' Wie gesagt, die Bienen und andere Insekten kümmert's nicht, und welche Pflanzen wir uns in den Garten holen, unterliegt allein unserem ureigenen Geschmack. Deshalb sollten wir uns in diesem Punkt frei machen vom Geschmack anderer, denn es ist unser Garten.

Der Westliche Sonnenhut macht uns das Garten- und Gärtnerleben sehr einfach: Pflege verlangt er praktisch gar nicht (sieht man mal vom Rückschnitt der alten Triebe im Spätherbst oder Frühling ab) und an den Standort stellt er keine Ansprüche. Und: Er treibt keine Ausläufer!

Mit den dunkelbraunen Blütenknubbeln lassen sich im Staudenbeet wunderbar Akzente setzen, wenn diese eigenartigen Gebilde den umstehenden Pflanzen "über den Kopf wachsen". Praktisch: Von Selbstaussaat habe ich selten etwas bemerkt.

Rudbeckia occidentalis 'Green Wizzard' – Westlicher Sonnenhut

Wuchshöhe: 100 cm
Blütenfarbe: gelb-braun
Blütezeit: Juni, Juli
Lichtverhältnisse: sonnig-halbschattig
Bodenverhältnisse: frisch
Verwendung: beste Bienenweide
Hinweis: Samenstände für Binderei

Rudbeckia subtomentosa – Schwachfilziger Sonnenhut Wer "Schwachfilziger Sonnenhut" heißt, ist schon gestraft genug. Rudbeckia subtomentosa bedankt sich bei uns für diese nahezu fantasiefreie Namensgebung wie zum Trotz mit einer besonders langen Blütezeit. Da sie trockenere Zeiten problemlos übersteht, eignet sie sich auch für den sonnigen Gehölzrand.

Wohlgemerkt: Die Rede ist von trockeneren Zeiten, nicht von wochenlanger Trockenheit. In solchen Fällen (wenn es denn gar nicht regnen will), tut Hilfe not und Rudbeckia subtomentosa muss gelegentlich gewässert werden. Am besten tiefgründig, also so, dass richtig Feuchtigkeit in den Boden eindringt (keine Scheu, prüfen Sie mit den Händen nach).

Mit so hohen Blütenstängeln kann man schon mal ins Trudeln kommen. Das passiert bei starkem Wind und/oder einem heftigen Regenguss leider auch dem Schwachfilzigen Sonnenhut. Je besser die Pflanzen "im Futter stehen" und je höher sie deshalb wachsen, desto leichter neigen sich die Stiele. Weniger ist bei Rudbeckia subtomentosa in Sachen Düngen und Gießen daher mehr. Lieber fällt der Schwachfilzige Sonnenhut eine Nummer kleiner aus als die maximalen 1,20 bis 1,40.

Rudbeckia subtomentosa – Schwachfilziger Sonnenhut

Wuchshöhe: 120-140 cm
Blütenfarbe: goldgelb
Blütezeit: Juli, August, September
Lichtverhältnisse: sonnig
Bodenverhältnisse: frisch
Verwendung: Schnittblume
Hinweis:


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